Braucht man Urlaub, wenn der Job Spaß macht?

Urlaub soll der Regenration dienen und je mehr Urlaubstage ein Arbeitnehmer bekommt, desto mehr freut er sich im Allgemeinen. Aber fühlt er sich dann auch mit seiner Arbeit wohl? Und müsste er überhaupt Urlaub nehmen, wenn ihm die Arbeit so gut gefallen würde, dass sie ihn ausfüllte und quasi eine Art Hobby wäre?

Moderne Arbeitsverhältnisse sind stark strukturiert und oft ist man in Abläufe eingebunden, in denen man mehr oder weniger fremdbestimmt arbeitet. So wird die Anwesenheit mitunter wichtiger als die Aufgaben. In der Urlaubszeit soll man möglichst das Gegenteil von dem tun, was man während der Arbeitszeit macht: Dann ist der Erholungseffekt am größten, so die Experten. Doch was ist mit denen, die in der Arbeit aufgehen? Hier kann es durchaus zu einem geringeren Erholungsbedarf kommen. Dies setzt aber voraus, dass man sich seine Arbeit möglichst frei einteilen kann, in der Arbeit überwiegend etwas macht, das einem Spaß bereitet, die eigenen Talente fordert und man gute soziale Kontakte am Arbeitsplatz pflegt. Abschalten fördert auch hier die Kreativität, man hat Zeit, seine sozialen Kontakte im Familien- und Freundeskreis zu unterhalten. Aber häufige Erholungsurlaube können hier eher kontraproduktiv sein.

Meinen Sie, dass Sie weniger Urlaubstage nehmen müssten, wenn Ihre Arbeit eine Art Hobby wäre? Wir laden Sie zur kontroversen Diskussion ein!