Trennung von privaten und beruflichen Belastungen?

Die Globalisierung und ständige Veränderungen in den Unternehmen bedeuten für die Mitarbeiter zusätzlich zur täglichen Arbeit weitere Belastungen. Je unsicherer ein Arbeitsumfeld wird, desto weniger können Mitarbeiter ihre gewohnte Leistungsstärke und Kreativität  behalten. Hinzu kommen möglicherweise noch private Belastungen. Dies kann zu Präsentismus führen: Mitarbeiter sind zwar körperlich anwesend; sie beschäftigen sich innerlich jedoch mit ihrer Situation und möglichen Lösungen. Manchmal folgt dem Präsentismus auch eine längere Zeit der Abwesenheit; durch Krankheit oder infolge psychischer Überlastungen. Dies hat zur Folge, dass ein Unternehmen weniger produktiv sein wird als wenn die Mitarbeiter voll leistungsfähig sind.

Eine Möglichkeit wäre es zu analysieren, wo die stärksten Belastungen bei den Mitarbeitern liegen und mit der betrieblichen Gesundheitsförderung dagegen zu steuern. Hierfür benötigt man die geeigneten Instrumente, sowohl für die Analyse als auch geeignete Maßnahmen für die betriebliche Gesundheitsförderung. Eine Möglichkeit Belastungen individuell aufzuspüren ist die LSI-Analyse. Kein Unternehmen kann es sich leisten, seine Mitarbeiter mit ihren Ängsten, Unsicherheiten, Belastungen und gesundheitlichen Problemen alleine zu lassen. Denn die Mitarbeiter registrieren es, ob sich ihr Arbeitgeber für sie selbst interessiert und belohnen dies auch durch eine erhöhte Identifikation und Kreativität.  

Was denken Sie: Halten Sie es für möglich, die privaten und beruflichen Belastungen zu trennen?