Fehlzeitenreport 2013: Verdammt zum Erfolg – die süchtige Arbeitsgesellschaft? Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft.

Die Arbeitswelt wandelt sich und damit ihre Anforderungen. So können die vermehrten Belastungen der Arbeitnehmer Suchtkrankheiten begünstigen. Der Fehlzeitenreport 2013 - Verdammt zum Erfolg – die süchtige Arbeitsgesellschaft?  widmet sich eingehend der Suchtproblematik in der Arbeitswelt und der Suchtprävention. Die Grundlagen erfährt der Leser in der Einführung. Hier wird auch das Gehirndoping am Arbeitsplatz angesprochen. Der Fehlzeitenreport beleuchtet in 31 Kapiteln die unterschiedlichen Suchtformen im Arbeitskontext; von der Arbeitssucht über den erhöhten Tabakkonsum und Alkoholmissbrauch bis zum Missbrauch von illegalen Drogen.  Er spricht die Arbeitssucht an und Möglichkeiten, was ein Unternehmen dagegen tun kann. In vielen Kapiteln findet der Leser Vorschläge und Wege. So weisen die Autoren immer wieder darauf hin, wie wichtig ein betriebliches Gesundheitswesen ist und was es zur Lösung beitragen kann. Ein Beitrag vom bekannten Hirnforscher Gerald Hüther zeigt auf, dass Sucht eine Ersatzbefriedigungsstrategie für ungestillte Bedürfnisse ist.

Der Abschnitt „Sucht in verschiedenen Kontexten“ beschreibt exemplarisch an verschiedenen Berufsgruppen, wie sich Sucht entwickelt und wie sie sich bekämpfen lässt. Hierzu gehört eine praktikable Suchtprävention, die sich im Unternehmen umsetzen lässt. Fallbeispiele aus Unternehmen zeigen, wie sie ihre Suchtprävention durchführen.

Aktuelle Zahlen und Daten zu den krankheitsbedingten Fehlzeiten der AOK-Mitglieder in rund 1,2 Millionen Betrieben ergänzen den reichhaltigen Band. Der Fehlzeitenreport 2013 sollte zur Lektüre von Personalverantwortlichen und Beauftragten der betrieblichen Gesundheitsförderung gehören.